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... hatte, die frü- here Gemeindestrasse übernahm, so dass der Strassenunterhalt in Zukunft dem Staate zufallen wird. Die Abfindungssumme sollte zur Strassenverbesserung und -Verbreiterung verwendet werden. Ein Teil dieser Summe ist auch bereits verbaut worden. Im Laufe der Zeit gewöhnte sich dieÄ Bevölkerung an den Postautoverkehr, der im Sommer zuweilen ein sehr reger ist. Viele Gäste aber blieben aus, da der Strassenstaub auf der Bergstrasse eine arge Belästigung ist. Hoffnungen, die auf den verbesserten Postverkehr gesetzt wurden, sind Enttäuschungen geworden. Der Landmann sah sich benachteiligt, denn seine Händler wollten nicht mit dem Postauto kommen und ihre Privatwagen in Reichenbach stehen lassen. Den Waldbesitzern und den Gewerblern erging es ebenso, denn die Käufer bevorzugten Orte, die leichter erreichbar sind als das Kiental. Die Hotels sind noch vereinsamter geworden. Für die Gäste, die wegen des vermehrten Postverkehrs im Kiental wegblieben, ist kein Ersatz mehr gekommen, während andererseits die Privatautos zufolge des Fahrverbotes nicht kommen können. Da aber das Auto nun doch einmal ins Tal gekommen ist, so erscholl der Ruf nach Oeffnung der Strasse für alle Motorfahrzeuge; es sollte zu gewissen Zeiten die Einfahrt in das Tal, zu anderen Stunden die Ausfahrt aus dem Tale bewilligt werden. v Eine Weile schien es, dass. der Staat diesem Rufe ...