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... Die Agentur zitiert Seiffertmit den Sätzen: «Wir stehen mit dem Uhrenkonzern SMH in Kontakt», und «das VW-Werk ist federführend in den Verhandlungen und grundsätzlich an dem Projekt interessiert.»Mit dieser überraschenden Äusserung — überraschend deshalb, weil SMH-Konzernchef Nicolas G. Hayek stets betonthatte, dass mit den Verhandlungspartnern strenges Stillschweigen bis zum Vertragsabschluss vereinbart sei — erhältdas Swatchauto-Projekt eine ganz neue Dimension. Bislang hat es Hayek zwardurch optimal getimte Interviews und durch gezielte Aussagen glänzend verstanden, das Interesse der Öffentlichkeit amSwatchmobil nie erlahmen zu lassen. In der Fachwelt herrschte jedoch überwiegend Skepsisvpr. Das Bild vom Uhrenmanager, der auszog, um den grossenAutomobilherstellern zu zeigen, wie das populäre Auto der Zukunft auszusehen habe, wirkte für die meisten allzu phantastisch und unrealistisch Doch mit dem Seiffert-Statement sieht plötzlich alles ganzanders aus. Selbst die Vorbehalte des Technik-Chefs von VW,es seien «noch viele technische und andere Dinge zu erledigen,bis eine Entscheidung gefällt werden könne» und «eigentliche Verhandlungen hätten noch nicht stattgefunden», vermögendaran nichts zu ändern. Denn erstens liegt jetzt erstmals die -zumindest offiziöse - Bestätigung eines Automobilproduzenten vor, man befasse sich ernsthaft mit der ...