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... oft so handelt, dass man das von Euch denken muss. Solange Eure berufliche Befriedigung sich nach der Höhe der Tages- Kilometerleistung richtet, dürfte sich kaum etwas ändern. Sporadische Fahrtschreiberund andere Kontrollen sind höchstens ein Tropfen auf den heissen Stein. Radarkontrollen gebt Ihr Euern Kollegen per Funk als Warnung bekannt. Sollte sich der Gesetzgeber eines Tages etwas Besseres ausdenken, könnt Ihr Euch selber untereinander die Hände schütteln. Die Schweiz könnte es sich beispielsweise doch leisten, nebst der Exklusivität der 20-Tonnen-Limite und der in der Welt einzig dastehenden - da bin ich ausnahmsweise einmal mit Euch einig - idiotischen 2,3-Meter- Schikane noch eine dritte Spezialität zu verlangen, nämlich eine Vmax-80- km/h-Hinterachsuntersetzung. Ihr habt's in der Hand, Ihr könnt Euern Berufsstand nur noch verbessern. Viel wäre schon erreicht, wenn Ihr endlich einmal einsehen würdet, dass dies doch nichts und auch gar nichts mit Berufsstolz zu tun hat, wenn man es einem Kollegen gleichtun möchte, der da einem mit 90 und noch mehr vorfährt. Es wäre Euch allen viel mehr gedient, wenn Ihr dem «Streber» beim nächsten Treff einmal in Eurer Sprache die Leviten lesen würdet. Mitglieder eines Berufsstandes, die noch etwas auf sich halten, sollten doch solche Burschen noch zur Vernunft bringen können. Ich kann's nicht verhindern, ...