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... die 4,4-, 6,5- und 8-Liter-Bentleys «die schnellsten nen zu bringen. Kontrolliertes Schleudern War mit den 54er-Modellen unmöglich; man konnte mit ihnen höchstens im unrichtigen Zeitpunkt ins Rutschen kommen. Varzi, Bouriat, Divo, Graf Czaykowski, der hervorragende Berliner Bugatti-Fahrer Hans Joachim von Morgen, sie alle versuchten mit dem 54er ihr Glück, als er 1932 herauskam. Doch erst ein Jahr später gelang es mit etwas verbesserten Ausführungen, Erfolge bei Veranstaltungen auf schnellen Strecken wie Montihery, Avus, Brooklands und Monza zu erringen. Bugattis Versuch, die schlechte Strassenlage durch einen Vierradantrieb zu verbessern, war ein missglücktes Vorhaben; die Lenkung wurde nicht besser und der Reifenverbrauch noch höher. Nur wenige Privatfahrer erwarben den 54er. Von Morgen gab ihn 1932 nach dem Rennen in Tripolis gleich zurück, und der tschechische Prinz Georg Christian Lobkowitz, bereits Besitzer der Bugatti-Modelle 37A, 35C und 51, verunglückte mit einem Typ 46 als «schwarze« Schaf» — Mit einem Radstand von 3,5 m und einem Chassisgewicht von 1250 kg gehörte der Bugatti 46 zu den grössten Wagen seiner Epoche. Sein 5350-cm3-Achtzylindermotor besass eine direkt am Zylinderblock angebrachte, neunfach gelagerte Kurbelwelle. wurde Ende der dreissiger Jahre in den englischen BHW-CBugatti-Hassan-Wilkins-)Rennwagen eingebaut und von dem inzwischen ...