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... an der Spitze und in Grossbritannien und Belgien an zweiter Stelle. Opel führte das Markenklassement in den Niederlanden an. Die durch die Bildung von Wirtschaftsblöcken angestrebte Liberalisierung des Aussenhandels hat im EWG-Raum zu einem lebhaften gegenund wechselseitigen Austausch von Personenwagen geführt. Aber auch in Grossbritannien geht die Quote der Ausländer an den Neuzulassungen rasch hinauf. Es konnte festgestellt werden, dass bei längeren Streiks im Vereinigten Königreich, in Frankreich und Italien die Kundschaft zu eingeführten Fahrzeugen abwanderte, was die hohen Importanteile Frankreichs (1969) und Italiens (1970) erklärt (Tab. 1). Die Übernahme von Rootes (Grossbritannien) und Simca (Frankreich) durch die Chrysler Corporation hat die Tendenz einer «amerikanischen Überfremdung» der westeuropäischen Automobilindustrien verstärkt. Die Stützpunkte der General Motors in Deutschland (Opel) und England (Vauxhall) sowie die Ford-Niederlassungen in der Bundesrepublik und Grossbritannien zählen zu den Grossproduzenten mit entsprechenden Anteilen auf den Binnenmärkten. Während in der Schweiz die USA-Unternehmen mit rund 30 bis 33 Prozent an den Umsätzen des Neuwagengeschäftes beteiligt sind, haben sie in Grossbritannien nahezu die Hälfte der Verkäufe an sich gebracht. Die amerikanischen Firmen erzielten auch höhere Quoten in der Bundesrepublik, ...