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... besonders gute Urteilskraft vermuten möchte. Sie alle sollten zunächst bei verdecktem Tachometer die eigene Fahrgeschwindigkeit schätzen, und zwar in den verschiedensten Situationen. Ergebnis.- Auf enger Großstadtstraße wurde ein wahres Tempo von 25 km/h von einzelnen Teilnehmern bis auf 40 km/h hochgeschätzt; ein gleichmäßiges, längeres Dahinrollen auf gerader Autobahn mit tatsächlichen 120 km/h schätzten manche auf 150 km/h. Und beim Durchfahren einer Kurve mit gleichbleibendem Tempo 65 kletterten die Schätzungen bis auf 110 km/h! Ähnlich schlimm war's beim Schätzen der Geschwindigkeiten vorbeifahrender Autos: Ein in 86 Meter Entfernung mit 80 km/h im dritten Gang ziemlich hochtourig vorbeibrausender Wagen wurde bis auf 120 km/h geschätzt, hingegen ein mit 100 km/h ganz leise gefahrener Luxuswagen nur auf 65 km/h. Auch die Akustik geht also in die Schätzeinem hohen Zaun auf die Straße sprang und von einem Pkw erfaßt wurde. Geständnis des Fahrers an der Unfallstelle: Er habe das Kind gesehen, aber nicht mehr rechtzeitig ausweichen können. Die Rekonstruktion des Unfalls mit einer Fotoreihe bewies: Der Mann konnte das Kind gar nicht gesehen haben. Diagnose: Der aufgewühlte Fahrer bezichtigte sich unter dem Eindruck des Unfalls selbst, denn das Kind war tot. Gutes Beobachten kann man trainieren werte ein: leise = langsam, ...