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... des Gemeindegebietes gelegt werden musste, undmanche Ortschaft suchte sich vor den verderblichen Einflüssen der schrecklichen Eisenbahn mit dem Aufstellen von Planken links und rechts von den Schienen zu schützen. Dem Automobilismus erging es nichtanders. Nur wurde mit entsprechenden Mitteln, zu denen der Steinwurf und die Mistgabeln gehörten, gearbeitet. Unter diesem Gesichtswinkel gesehen, hat das eidgenössische Postautomobil das neue Verkehrsmitteldem Volksempfinden zweifellos näher gebracht. Tausende und aber Tausende, die mit einer Alpenpost eineunserer herrlichen Alpenstrassen inmitten eines majestätischen Panoramas befahren haben, fühlen sich als« Auch-Autler ». Und manchem ist dabei ein Lichtlein oder sogar eine Stallaterne aufgegangen, und er hatsich in einiger Zeit zum glücklichen Autobesitzer durchgemausert. Noch auf einen weiteren Punkt darf hingewiesenwerden. Die Eisenbahn und die Autos stehen heute noch zueinander im Verhältnis von Hund und Katze. Die Post hat sich im Gegensatz zur Eisenbahn bereits auf ein höheres Niveau gestellt und ist mit dem gutenBeispiel vorangegangen, indem sie selbst zum Automobilbetrieb übergegangen ist. Wer den Betrieb derPostautomobile von der Nähe betrachtet hat, lernt deshalb die Notwendigkeit besonderer Vorschriften verstehen. Ob solcher Vergünstigung braucht der private Automobilismus nicht neidisch zu ...