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... Barrieren gegen künftige Schweizer Sonderzüglein.» Mitdiesen Worten umriss der Prä- sident der Vereinigung Schweizerischer Automobil-Importeure (VSAI), Rico Steinemann, die Bedeutung der Abkommen zwischen der Schweiz und der EU. Die Schweiz werde sich hinfort noch stärker an die EU-Regelungen halten müssen. «Davon profitieren auch die Konsumenten.» Grundsätzlich teilt AGVS-Direktor Peter Schneider diese Auffassung. Er warnt aber vor «helvetischem Übereifer» bei der Liberalisierung des Wettbewerbsrechts. Die in der EU geltendenSchranken müssten auch für die Schweiz angewendet werden. Betont skeptisch gibt sich der Präsident der Syndikalkammerder Automobilbranche, Andre Arnaud. Er befurchtet, dass dereinst die «Autolobby» und nicht der Bundesrat für die unweigerlich anrollende 40-Tönner-Lawine verantwortlich gemacht wird. Der Teufel stecke auch in dieser Hinsicht im Detail, moniert Astag-Direktor Michel Crippa mitBlick auf das Landverkehrsabkommen. Und diese Details halte man im UVEK bis heute unter Verschluss. Schadensbegrenzungen fordert der Strassenverkehrsverband. FRS-Generalsekretär Hans Koller ist der Meinung, der Bundesrat müsse die Prioritäten beim Nationalstrassenbau neu definieren, die Aufhebung des Nachtfahrverbots prüfen und durch den Einbezug der Pannenstreifen provisorische 6-Spur-Korridore auf den neuralgischen ...