Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... italienischen Autoindustrie sowie fallende Neuwagenverkäufe als Gründe an. Als Retter in der Not betrat nun Willi Kauhsen die Bühne, langjähriger Porsche Versuchs,- Testund Rennfahrer sowie regelmäßiger Starter in der deutschen Interserie. Der Rennstallbesitzer aus Aachen hatte etwas Geld vom Wurstfabrikanten Redlefsen und erklärte sich bereit, das Programm für die Saison 1975 zu übernehmen. Chiti, der noch immer vom WM-Titel träumte, musste sich fragen: Ist Kauhsen nur ein neuer Sponsor? Oder ein neuer Teammanager oder gar Besitzer? Am Ende spielte das alles keine große Rolle. Die Autos waren weiter rot lackiert, anfangs mit riesigen WKRT (Willi Kauhsen Racing Team) Aufklebern auf der »Nase«, später ersetzt durch Campari-Schriftzüge. Auch wenn es am Ende unklar blieb, ob es nun an Kauhsens professioneller (deutscher) Organisation und seinen besseren Technikern lag oder ob WKRT nur nach außen hin den Schein wahren wollte, dass es sich nicht länger um ein aus Italien finanziertes Projekt handelte – am Ende platzte der Knoten und bescherte allen zusammen Gesamtsiege am Stück. Starfahrer wie Bell, Henri Pescarolo, Merzario, Jacky Ickx, Jody Scheckter, Jacques Laffite, Mario Andretti, Vittorio Brambilla und Jochen Mass halfen, gegen den einzigen ernsthaften Gegner – die Alpine-Renault A441 Turbo – sieben von acht Rennen zu gewinnen. Damals ...