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... angepasst und auf eine wesentlich eine Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h erreichen soll, hat man sich mit nur drei Gängen begnügt, d.h. man hat das Getriebe des Serieriwagens unverändert übernommen. Die in den einzelnen Gängen erreichbaren Geschwindigkeiten sind beachtlich hoch; bei einer Motordrehzahl von 6000 U/min läuft der Wagen im zweiten Gang mit 95 km/h. Die Volvo-Werke, die als eine der ersten unter den mittelgrossen Autofabriken die selbsttragende Bauweise anwandten, starteten den Bau des Sportwagens nicht zuletzt deshalb, um Erfahrungen mit der Verarbeitung von mit Glasfasern verstärktem Kunststoff zu sammeln und sich nicht durch die rasche Entwicklung der Automobiltechnik überraschen zu lassen. Es geht daher beim Volvo-Zweisitzer um einen Versuch in begrenzter Auflage, der die Vorund Nachteile der Kunststoffkarosserie aufzeigen soll. Falls die Resultate den gehegten Erwartungen entsprechen, so hat das Werk den Serienbau einer Limousine mit einer Karosserie aus verstärktem Kunststoff im Auge. Die Aussenhaut des Volvo-Zweisitzers besteht wie alle andern Fiberglas-Kunststoffkarosserien aus mehreren Lagen Glaswolle, die durch ein Kunstharz-Bindemittel zusammengehalten werden. Prinzipiell kann der Aufbau etwa mit der Struktur von Eisenbeton verglichen werden, da die einzelnen Glasfasern die Rolle des Armierungseisens übernehmen und dem ...