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... Anteil gerne erhöhen. Kanada ist nicht dafür - mit einer wichtigen Einschränkung: Kanada hat recht wenig gegen japanische Autos einzuwenden, wenn sie von einem japanischen Unternehmen in Kanada hergestellt werden. Das würde zum Beispiel auf die Suzuki Motor Company zutreffen, die seit einiger Zeit vorhat, eine Fabrik in Kanada zu bauen, dafür 650 Mio (kanadische) Dollar zu investieren und in ihr, wohl ab 1989, 200 000 Sprint-Minicars im Jahr herzustellen. Das wäre an sich für Kanada erfreulich: mehr Menschen finden Beschäftigung, und das Industriepotential wächst. Die Frage ist, warum Suzuki bisher noch gezögert hat. Die Antwort lautet: Deshalb, weil Suzuki nicht allein auftritt, sondern als Partner von General Motors. General Motors besitzt einen Anteil von 5,3 % an Suzuki, und das neue Unternehmen soll ein «Joint venture» werden. Damit sind beide, Suzuki und GM, in der Lage, Bedingungen zu stellen und den Bau der neuen Fabrik von der Erfüllung dieser Bedingungen abhängig zu machen. Vor allem müsste Kanada damit einverstanden sein, die «freiwillige» Einfuhrquote der Japaner, die im vergangenen Jahr 204 000 Autos an Kanada lieferten, im laufenden, Jahr um 36 000 zu erhöhen. Damit würde der Anteil der Japaner am Markt von 17,8 auf 21 % steigen; er wäre damit in Kanada ungefähr ebenso gross wie der japanische Marktanteil in den Vereinigten Staaten. ...