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... galt ja kein Rennen und Jagen nach dem Ziel, sondern ein kluges Wägen und Ausnutzen aller Vorteile. Der Wagen 713 (Orix), Karl Golliasch-BerVm, erlitt einen Defekt und gab die Weiterfahrt auf. Auch die Wagen 601, 623, 670, 683, 700, 712 und 713 schieden aus. des ersten Tages nahm in Guben ihren Anfang. Das freundliche Städtchen war reich mit Guirlanden geziert. Die Rennstrecke mit einer Länge von 5,5 km lag in einer schönen Waldung und war aufs beste hergerichtet. Der Start war etwas kompliziert. Fünfhundert Meter vor der eigentlichen Rennstrecke war ein fester Startplatz errichtet, gemessen wurde jedoch vom fliegenden Start aus. Die 500 Meter vorher sollten den Fahrzeugen die Entfaltung der vollen Kraft ermöglichen bis zu dem Punkte, bei welchem die Messung begann. Diese letztere wurde nicht durch Sekundenuhren am Start und Ziel festgelegt, sondern durch eine elektrische Messvorrichtung, die bei der Vorbeifahrt automatisch in Kraft trat. Die Instandsetzung des Apparates erforderte längere Zeit, sodass erst um 8 45 Uhr anstatt um 8 Uhr der erste Wagen davoneilte. Dann aber begann die wilde Jagd. Das Höhenprofil der Strasse hat bei Guben 5 m und fällt bis Neubrück um einen Meter. Hinter Neubrück beim fliegenden Start begann eine wunderbare «Gerade», erst ansteigend auf 6,4 m, dann fallend bis 4,2 m, dann aber den Kocheier Berg hinauf bis 12,8 m und endigend beim Ziel ...