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... einst Stirling Moss die Mille Miglia ge wann. Damals waren das offene Rohre, heu te müssen auf engem Raum auch Schall dämpfer und Katalysatoren untergebracht werden. Was zunächst wie ein Designer- Gag anmutet, macht technisch Sinn. Die seitlichen Auslässe erlauben den aus aero dynamischer Sicht erwünschten völlig fla chen Unterboden. Auch der Diffusor am Heck entstammt dem Rennwagenbau. Dennoch macht der SLR deutlich, dass in ihm nicht nur McLaren-Knowhow, sondern mehr noch Mer cedes-Gene stecken. Als Einziger im Kreis der Supersportwagen besitzt der SLR kein Schaltgetriebe, sondern, wie jeder gewöhn liche SL, eine Fünfstufen-Automatik mit Drehmomentwandler. Einen puristischen, auf Rennwagen technik basierenden Sportwagen wie den Porsche Carrera GT glaubten die Herren der Sterne ihrer komfortverwöhnten Kund schaft nicht zumuten zu können. Also ent stand ein Gran Turismo klassischen Kon zepts - Motor vom, Antrieb hinten. Und natürlich mit allen Komfortund Sicherheits-Goodies, auf die vielleicht ein McLaren, auf keinen Fall aber ein Mercedes verzichten kann. ESP also, elektrisch ver stellbare Sitze, Telefon, Bose-Soundanlage - um nur einige zu nennen. Der Ausstattungsluxus, der im Cockpit durch feinstes Leder unterstrichen wird, steht, so scheint es, dem Anspruch eines Su persportwagens diametral gegenüber, weil er Gewicht bedeutet. ...