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... sofern sie Kompensationen in Form von Fabrikationsaufträgen gab. Sie hat davon auch Gebrauch gemacht und als Kompensationsobjekt Uhren gekauft. Wenn also heute die General Motors und nach ihr auch andere ausländische Firmen in die Lage versetzt werden, in der Schweiz Wagen zu montieren, so wird dadurch gewissen einheimischen Industriezweigen Arbeit geschaffen, aber die Nutzniesser sind neben den Arbeitern nicht unsere notleidenden Fabriken, sondern der ausländische Trust. Die Verdienste bei der Montage dürften zwar nur bescheiden sein, da sich selbstverständlich die Zollverwaltung über die Höhe der Ausgaben informieren wird, bevor sie Zollrückverjrütungen gewährt. Aber auch ein sehr bescheidener Gewinn wäre unseren notleidenden Fabriken sicher zu gönnen gewesen. So wandert er, zusammen mit dem Gewinn, der an den Fahrzeugen als solchen gemacht wird, ins Ausland. Geradezu bedenklich stimmt aber die Tatsache, dass eine schweizerische Stadt (es handelt sich um Biel) der General Motors Co. das Angebot gemacht hat, für die Montage der Fahrzeuge eine neue Fabrik zu erstellen, sie billig in Miete zu geben und dar- über hinaus dem fremden Trust Steuererleichterungen einzuräumen. Und dies in einem Zeitpunkt, wo im Land herum Dutzende von Fabriken leer stehen und sicher manche Maschinenfabrik froh gewesen wäre, einen Teil ihrer Lokale vermieten zu ...