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... Die Lage ähnelt somit weitgehend der in Argentinien vorherrschenden Situation Anfang der sechziger Jahre, wobei allerdings ein grundsätzlicher Unterschied besteht: Argentinien hatte von jeher einen bedeutend grösseren Fahrzeugbestand, für den im Laufe des zweiten Weltkrieges, als die Importe nicht nur von kompletten Vehikeln, sondern auch von Teilen eingestellt wurden, eine grosse Zulieferindustrie aufgebaut wurde. Auf diese Fabriken konnte sich die argentinische Automobilindustrie weitgehend stützen, als der Bau von Personenund Nutzfahrzeugen aufgenommen wurde. In Chile sind die Voraussetzungen für die Fertigung von Automobilen eben wegen des Fehlens einer Teileindustrie nicht so günstig. Erst jetzt beginnt sich in dieser Beziehung etwas zu tun. Zum Teil wird Chile auch vom Vorsprung seiner Nachbarländer, insbesondere Argentiniens, profitieren. So werden beispielsweise die in Arica montierten kleinen und mittelgrossen Lastwagen von Ford mit in Argentinien gefertigten V-8-Motoren (292 Kubikzoll = 4,8 Liter) ausgerüstet. Das grösste Handikap beim Zustandekommen solcher Verträge, seien es nun bilaterale Abkommen zwischen den Ländern oder solche, die im Rahmen und auf der Basis der vom Lateinamerikanischen Markt (ALALC) fixierten Richtlinien unterzeichnet wurden, ist die sich für Chile ergebende Schwierigkeit, seinem Handelspartner interessante ...