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... während seiner Zeit als Ingenieur in der Entwicklung des VW Iltis für die deutsche Bundeswehr. Dieser wurde als Volkswagen vermarktet, denn Audi hatte weder eine Nutzfahrzeugabteilung noch den Wunsch, eine zu besitzen. Manch einem wird der Name Gumpert in Verbindung mit dem Gumpert Apollo geläufig sein, einem ultraschnellen Supercar, das von 2005 bis 2012 gebaut wurde. Heute leitet der 75-Jährige die Firma Gumpert Aiways Automobile, ein Tochterunternehmen des chinesischen Herstellers Aiways. Hier beschäftigt er sich mit alternativen Antrieben wie der Methanol-Brennstoffzellen-Technologie, die bereits in dem 2019 auf dem Genfer Autosalon vorgestellten RG Nathalie in Verbindung mit vier Elektromotoren zum Einsatz kommt. Groß, schlank und selbstbewusst, trägt er sein maßgeschneidertes Jackett und die engen Jeans ebenso nonchalant wie den durchsetzungsstarken Blick, der ihm 1980 in einem Iltis den neunten Platz bei der Rallye Paris- Dakar einbrachte, im Begleitfahrzeug. »Der quattro begann mit dem Iltis«, lacht er. »Ich leitete damals die Abteilung Vorentwicklung und Versuch und eines Tages fragte mich Ferdinand Piëch, ob ich Lust hätte, ein Militärfahrzeug zu entwickeln. Ich hatte Kollegen, die bei der Bundeswehr gewesen waren und vom DKW Munga gehört hatten. Der Munga konnte als Jeep, Rettungswagen oder Feuerwehrwagen ausgestattet werden, sein ...