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... sofort die Schwachstelle im deutschen Markt: das verwirrende und mißliebige Aufpreissystem deutscher Hersteller. Japan konterte mit komplett ausge statteten, preisgünstigen und dennoch zuverlässigen Mo dellen. Aufgeschreckt reagierten deut sche Vertriebsmanager zwi schen Wolfsburg und Rüssels heim: Plötzlich kamen reich haltiger bestückte Grundmo delle auch aus heimischen Werkshallen. Doch da hatten die Japaner ihr strategisches Planspiel schon vorgeführt. Eiji Toyoda, bald 70jähriger Präsident der Toyota Motor Company und gleichzeitig Chef des japa nischen Automobilindustrie- Verbandes: „Wir halten an un serem Grundrezept fest, daß wir auf jeden Markt der Welt gehen werden, auf dem wir Abnehmer finden.“ Dafür genießen die Japaner jede staatliche Unterstützung. Das Handelsund Industrie ministerium in Tokio spielt unter der Abkürzung „Miti“ (Ministry for International Trade and Industry) die Rolle eines Generalstabs. Die Miti-Macht bestimmt, ob und wann Japans mächtige Industriekonzeme favorisiert werden. Die Verbindungen zu den acht dominierenden Un ternehmen sind ebenso tief wie öffentlichkeitsfern: Sie erfol gen bei Tisch oder bei Japans bevorzugtem Managersport — beim Golf. Jeder Kapitaleinsatz folgt so auch einer gehörigen Portion nationalen Interesses unter Einschluß staatlicher und pri vater Banken: Japans Unter nehmen ...