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... Preise dann aber rasch über die 35 000er Limite und noch höher. Auf den Preislisten der amerikanischen Motorhomes ist kein einziger Typ unter 50 000 Franken zu finden. Allerdings sind die USA-Reisemobile um eine ganze Klasse feudaler ausgestattet als diejenigen, die auf dem alten Kontinent fabriziert werden, sich dafür aber durch mehr Sachlichkeit auszeichnen. Ein einheimischer Konstrukteur von Motorcaravans, der für eine ausgesprochen geschmackvolle Innenausstattung ein Kompliment verdient, bezeichnet jedoch einen Kaufpreis von 50 000 Franken bereits als «Schallgrenze». Und der muss es ja am besten wissen. Im Prinzip geniesst der Motorcaravan zweifellos steigende Sympathien beim schweizerischen Publikum, aber die doch recht hohen Anschaffungskosten und das Problem der Garagierung bilden jedoch Hürden, die wohl viele Liebhaber dieses noch jungen Reisemediums überspringen möchten, aber nicht immer können. Immerhin gemessen die in der Schweiz ansässigen (potentiellen) Interessenten für einen Campingbus oder ein Reisemobil gegenüber den deutschen Staatsbürgern ein nicht zu unterschätzendes Privileg, das zweifellos auch verkaufsfördernd wirkt: Das Wechsel-Kontrollschild er- öffnet die Möglichkeit, ohne wesentliche zusätzliche Steuerund Versicherungskosten einen Motorcaravan neben einem gewöhnlichen Personenauto zu fahren. Zubehorsortiment mager vertreten ...