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... Begriffsbildung für das pVort Onkel eine eigene Deutung. Wird aber dann !ie Sprache beherrscht, dann taucht das Warum mf, und nicht alle Eltern können diese kindlichen iVarums klug beantworten. Auf Kinderfragen khig mtworten, heisst nämlich nicht unbedingt richtig intworten. Nichts ist unklüger, als Kindern manchaal richtige Antworten zu geben, die das kindliche /erstehen noch nicht verarbeiten kann. Wirklich ;lug ist nur das, was das Kind selbst beobachten ind erfassen kann. Wie klug zum Beispiel auf die egelmässige Kinderfrage, woher die Kinder komnen, die Antwort ist, der Storch bringe sie, das ;onnte ich kürzlich bei einem Wortwechsel zwiichen zwei Buben feststellen. Der grössere von den leiden hatte schon einige Jahre die Schulbank ^drückt und angefangen, manches, was er bisher tls Tatsache hingenommen hatte, anzuzweifeln. So >estritt er, dass der Storch, die Kinder bringe. «Wer bringt denn sonst die Kinder? » frug der kleinere überlegen. « Ein Engel! > lautete die Antwort. Da lachte der Kleine hell auf:. «Wozu würde denn ein Engel Mutti ins Bein beissen? » Diese kindliche Klugheit ist reizvoll. Woher aber nun das altkluge Kind? Würdn die Entwicklung von Kindern so verlaufen, dass die Alten ihnen bloss mehr Wissen und Fertigkeiten beibrächten, die Kinder aber sonst ganz unter sich, im gegenseitigen Verkehr erzogen würden, so müsste sich daraus eine ...