Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... ein leichtes Antippen genügt. Zunächst setzt sich der 300 SL-24 eher gemächlich in Fahrt, und erst im oberen Drehzahlbereich (ab ca. 4000/min) legt sich der vierventilige 3-Liter-Reihensechszylinder im Bestreben, Versäumtes nachzuholen, mit spürbar mehr Vehemenz ins Zeug. Doch weder der dumpfe, mitunter kräftige Auspuffsound noch die horrenden Drehzahlen bis maximal 7000/min vermö- gen darüber hinwegzutäuschen, dass der 231 PS starke 3-Liter viel Masse (1810 kg) zu bewegen hat: 9,3 s für 0-100 km/h und 21,8 s für 0-160 km/h sind auch mit einem halb so teuren, ebenfalls mit Automatik versehenen 190 E 2.6 zu realisieren. Mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h weiss der 300 SL-24 weit mehr zu überzeugen. Auf der Autobahn einmal in rascher Fahrt, läuft er leichtfüssig dahin und legt bei Bedarf auch noch recht zügig Fahrt zu. Für die Schweiz empfiehlt sich jedoch ganz klar der 500 SL, der mit dem hiesigen Wechselspiel von Innerortsund Ausserortsstrecken bzw nur unwesentlich schnelleren Autobahnabschnitten, aber auch mit Steigungen aller Art, viel souveräner klar kommt. Komfort und Sicherheit «roisgcschrieben Wer bei der Fahrwerks-Abstimmung eines luxuriösen Sportcabriolets allen Wünschen bezüglich Komfort und Sicherheit gerecht werden will, wird sich mit Zielkonflikten auseinanderzusetzen haben. Beim SL hat Mercedes-Benz mit Rücksicht ...