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... unvorhersehbar sind und weil ihnen vorzubeugen einen Aufwand erfordern würde, der bei weniger rücksichtslosem Gebrauch der Reifen völlig überflüssig ist. Gemeint sind die Belastungen, die von kurzzeitigen, aber gewaltsamen Einwirkungen ausgehen, vom rabiaten Fahren, vom schonungslosen Überrollen scharfkantiger Hindernisse, vom brutalen «Anrempeln» der Reifenflanken usw. Man sage nicht, so etwas gäbe es nicht mehr in unserer zivilisierten Landschaft. Schon auf Urlaubsfahrten in verkehrsmässig weniger erschlossenen Ländern begegnet man Strassenverhältnissen, die es nahelegen, nicht gar zu unbekümmert zu fahren. Aber nicht nur dort, auch hierzulande sind «Reifensünden» zu beobachten, die das Leben der schwarzen Dinger erheblich verkürzen können und das Geld des Autofahrers kosten. Gesündigt wird beispielsweise beim Parkieren, wenn beim Rechtsheranfahren meterlang mit der Reifenflanke am Bordstein gescheuert wird. Die Reifenflanke ist nämlich dünnwandig, weil sie ja elastisch sein muss. Eine Bordsteinfuge mit einem scharfen Grat kann dem Reifen «unter die Haut» gehen. Und dann ist es bald aus mit der Haltbarkeit. Beim Parkieren mit dem rechten Räderpaar auf dem Trottoir, wie es vielfach üblich ist, wird zwar Platz gespart, aber das Herauffahren auf den Kantstein geschieht oft in haarsträubend gefühlloser Weise. Je spitzwinkeliger der Reifen den ...