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... aus diesen Feststellungen jedoch nie gc zogen worden seien. Eine solche «fatalistische» Haltung der zuständigen Instanzen werde durch die Tatsache begünstigt, dass gemäss Bundesbahngesetz die Fehlbeträge der SBB automatisch mit Bundesmitteln gedeckt würden. Es sei nun am Parlament als oberster Aufsichtsbehörde, einzuschreiten und aufzuzeigen, wie den SBB wirksam geholfen werden könne. «Jen win keineswegs etwas gegen die SBB unternehmen, sondern ihnen mit meinem Antrag Gelegenheit geben, ihre Verhältnisse zu regeln», ver» sicherte der streitbare Baumeister, dem namentlich der Umstand Bauchschmerzen verursachte, dass der Bund den SBB auf der einen Seite Darlehen gewährt, für die die SBB Zinsen bezahlen, und auf der andern Seite die Defizite deckt, die bis zu einem gewissen Grad durch ebensolche Kapitalkosten entstehen (sie belaufen sich gegenwärtig auf rund 300 Mio Fr. pro Jahr). Durch dieses Votum ermuntert, hielten auch andere Standesherren mit ihrer Kritik nicht mehr zurück. Der Zuger Kündig (CVP) forderte die Aufhebung der Defizitgarantie des Bundes, die sich lähmend auf den Entscheidungswillen des SBB-Managements auswirke. Er ging jedoch nicht so weit wie Jauslin mit seinem Rückweisungsantrag, doch forderte er Bundespräsident Ritschard auf, bis 1979 klare Zielvorstellungen für die SBB-Sanierung zu formulieren. Solche Zielvorstellungen seien allein schon ...