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... Initiative Giezendanner H eute Donnerstag wird im Nadebattiert. Sie verlangt, dass die Planung der zweiten Strassenturtnelröhre am Gotthard in Angriff zu nehmen sei -nicht mehr, aber auch nicht weniger. Damit gewinnt die Diskussion um das zusätzliche «Loch» eine neue Dimension. Umso bedenklicher, dass der Bundesrat, geschickt gemanagt durch den (Eisenbahn-) Verkehrsminister Moritz Leuenberger, ausgerechnet in dieser entscheidendenPhase versucht, mit einem fiesen Trick die politische Entscheidung zu seinen Gunsten, also für die Bahn und gegen das Auto,zu beeinflussen KONKRET: WIE DURCH ZUFALL hat der Bundesrat vergangene Woche zur Interpellation des Bündner FDP-Nationalrats Duri Bezzola Stellung genommen, der wissenwollte, ob allenfalls der (1980 stillgelegte) Bahnautoverlad am Gotthard wieder reaktiviert werden könnte, um damit in der Übergangsphase bis zur Realisierung der zweiten Tunnelröhre die Stauspitzen zu brechen (vgl. AR 24/2000).In seiner schriftlichen Antwort erklärte sich der Bundesrat zwar nur bereit, «das Bundesamt für Verkehr zu beauftragen, die Rahmenbedingungen für einen Bahnverlad am Gotthard detaillierter untersuchen zu lassen», aber Leuenberger machte nicht einmal den Versuch, seine Sympathie für den Verlad zu verbergen. Das Resultat zeigte sich anderntags in den Medien: Weitgehend kritiklos wurde die Idee aufgegriffen, plötzlich schien ...