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... THERE BE ROCK ALS FLEISCHLICHE SÜNDEN noch ungefährlich waren, Motorsport aber noch richtig gefährlich, zu der Zeit bot die Letztere der genannten Betätigungen noch wesentliche Interpretations-Spielräume. Für Limousinen und GTs ging es um die Homologation. Wer in den unschuldigen 1970ern mit einem Serienauto in einer Top-Rennserie antreten wollte, musste – vereinfacht – lediglich nachweisen, dass der Einsatzwagen inkl. all der leistungssteigernden Komponenten 5.000 Mal gebaut worden war (plusminus, je nach Serie). Ohne eine solche Stückzahl galt das Auto nicht als Serienfahrzeug, sondern wurde als Prototyp eingestuft. Weil Hersteller den Marketing-Wert von Motorsport immer mehr zu schätzen lernten, tummelten sie sich in dem erwähnten Spielraum – dem Interpretations-Spielraum. Sie bauten Homologations-Specials, wenn man so will, eine Art Serien-Prototyp. Man ging davon aus, die Kosten für die ganzen Glasfaser-Teile (nicht zu vergessen: Spezial-Köpfe, -Blöcke und -Getriebe- Einheiten) werde man durch den Imagetransfer von der Rennstrecke in die Verkaufsräume wieder einspielen. Schließlich bot man Modelle an, die ähnlich aussahen wie ihre im Motorsport eingesetzten Verwandten, nur ohne Flügel und Zwei-Nockenwellen-Motoren. Hersteller wie BMW und Ford kämpften zwar eher in unterschiedlichen Marktsegmenten um Anteile, aber auf der Rennstrecke traten sie zu ...