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... Türen, »selbstmordfreundlich« hinten angeschlagen. Die halbmondförmigen Scheiben wurden in zwei Hälften montiert und lassen sich mit einem raffinierten Kurbelsystem öffnen. Pünktlich zum Cannes Concours d’Elegance im Frühjahr 1936 war der Wagen fertig und gewann dort den Hauptpreis. Die darauf folgenden Eigentumsverhältnisse verlieren sich im Dunkeln. Offenbar wurde er 1940 nach Amerika verschifft, im folgenden Jahr in Bar Harbor in Maine gesichtet, chauffiert von einem Lakaien, der viel zu gut gepolstert war. Der Chauffeur schaffte es nicht, sich schnell genug hinter dem Steuerrad hervorzuwinden, um seinem Chef die Tür aufzuhalten. Erst Jahre später taucht der Round Door Rolls-Royce wieder auf. In erbärmlichem Zustand. Auf einem Schrottplatz in New Jersey. Als ihn der Sammler Max Obie 1952 entdeckt und zu kaufen versucht, stellt sich der Besitzer allerdings stur. Das kann der 34-jährige Obie auch. Obie – Army-Veteran und Auto- Freak – stiefelt also los und kauft ein nagelneues Cabriolet. Damit überzeugt er den Schrotthändler. Sie tauschen. Max Obie – Vorstandsmitglied des Classic Car Club of America und Betreiber des Obie Autorama of Famous Cars, mit dem er durch Einkaufszentren und Jahrmärkte tingelte – ließ das Auto in einem Goldfinish mit metallischem Schimmer lackieren. Der Schimmer kommt angeblich daher, dass unter siebzehn Schichten Klarlack ...