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... dunklen, festen Herzkirschen und schnippen zwischen den blauen Fingern die Kerne davon. Wir kosten die säuerlichen Weichsein — vergesst mir nur die gute, dunkle Erde da unten nicht, die alte, die treue, die uns dies alles geschenkt hat. Schon reifen die ersten Sommeräpfel. Noch ohne Festigkeit, noch ein wenig wässerig, als hätten sie nur den brennenden Durst in den heissen Tagen zu stillen, die Rosen entfalten sich, der Jasmin erwartet den Abend und die erste Nachtigall lässt dich nicht schlafen. Aber des Morgens wartet schon der Wegwart deiner mit treuen, blauen Augen und wenn du mittags den gleichen Weg zurückgehst, sind all die Blüten schon verwelkt und verschwunden. Aus den Wäldern steigt, wenn der Wind weht, der Rauch, die Wolken der Samen ziehen über sie hin und hoch oben im Gebirg beginnt mit leuchtenden Primeln und weissen Narzissen ein zweiter Frühling. Du kannst Sommer und Frühling mischen, du kannst noch einen Hauch des Winters dazutun, wenn du aus dem Sommer in den Frühling wanderst und am Rande des Winters Rast hältst, du darfst so erkennen, dass immer alles zugleich ist, dass nichts vergeht, dass es nur eine Wanderschaft, ein Weiterziehen ist. Wir wollen noch nicht vom Herbst und vom Winter reden; denn unser aller Frühling in diesen Zeiten war sturmbewegt, zu vielen von uns haben die Bienen nicht kommen können, wir warten noch, wir wissen, dass sie ...