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... hat aber nur 1,8 Millionen Einwohner. Dieter Klein ist seit 37 Jahren selbstständiger Fotograf, studierte Freie Kunst an der Werkkunstschule Köln. Er hat in den 90ern viel Werbefotografie gemacht – Medizinund Schweißtechnik, Roboterforschung, von 2006 bis 2012 Bücher über Wirtschaftsstandorte fotografisch bereichert. Doch es scheint, als habe er mit der Jagd auf automobile Friedhöfe und damit verbundene Geschichten seine wahre Passion gefunden. Fotografiert hat er alles mit einer Phase One Mittelformatkamera, mit 100 Mega Pixeln und Objektiven von 28 mm Weitwinkel bis 240 mm Tele, alles mit Stativ. »So riskiere ich keine Verwacklung, oft habe ich in dunkeln Wäldern oder im Abendlicht fotografiert, da gab es Belichtungszeiten von einigen Minuten.« Wer denkt, auf seinen Reisen kreuz und quer durch die eher abgehängten Staaten der USA hätten ihn schießwütige Grundbesitzer oder misstrauische Farmer mit Colt oder Mistgabel davongejagt, der irrt. »Ich hatte sehr schöne Begegnungen. Mit Postkarten früherer Produktionen brach meist das Eis. Es folgten schnell neugierige Fragen, und manche Leute fuhren sogar spontan mit, um mir verborgene Plätze zu zeigen.« Aufs Geratewohl fuhr Klein natürlich nie von Deutschland aus los. Vielmehr gingen jeder Tour monatelange Recherchen voran. Anfangs über Freunde, Bekannte, Kollegen, dann über Fotoportale, ...