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... über 50.000 Pfund. Blake gab die verzierte Trommel im Zentrum der Abbildung bei dem Jahrmarktskünstler Joe Ephgrave in Auftrag. Ephgrave hat die Beatles nie getroffen, ging nicht ans Set und ist heute nur noch eine Fußnote der Geschichte. Die Originalzeichnung wurde 2008 für über eine halbe Million Pfund verkauft. Und Sprachpuristen krümmen sich bis heute angesichts der Tatsache, dass dem »Peppers« auf der Trommel der Apostroph fehlt. Peter Blake entwarf später Albumhüllen unter anderem für The Who, Erich Clapton, Ian Dury und Oasis. Ein Jahr nach Sgt. Pepper gestaltete Richard Hamilton, ebenfalls Pop-Art-Künstler, das nächste Beatles-Album. Es hätte kaum unterschiedlicher sein können: reiner, weißer Minimalismus mit einem winzigen erhabenen Beatles-Schriftzug. Jede Hülle war mit einer eigenen Editionsnummer versehen. Alben mit niedriger Nummer sind heute viel Geld wert. Heute, über 50 Jahre später: einfach nur ein Synonym für »The Beatles« Mehr als ein halbes Jahrhundert ist es her, das die Beatles das »größte Album aller Zeiten« (manche Kritiker halten es auch für das schlechteste) herausbrachten. Nachdem die vier Pilzköpfe aus Liverpool – erschöpft und frustriert – Live-Konzerte aufgegeben hatten, schufen sie 1967 »Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band« als eine Art Alter Ego, um ihre musikalischen Ambitionen auszudehnen. Hatte ihr erstes Album ...