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... Breite des Angebots ist für die großen Werke Stärke und Schwäche zu gleich. Sie macht es dem auf die Marken treue heute kaum noch eingeschworenen Autofahrer leicht, zu wechseln. So ver langt heute der Wettbewerb eine schnelle Reaktion auf die Erfolge der Konkurrenz. Das krasseste Beispiel hierfür lieferte in neuerer Zeit die Adam Opel AG, die in nicht viel mehr als drei Jahren hinterein ander dreimal ihre Rekord-Typen geändert hat, um den Erfolg der Ford-Mittelklasse wieder einzuholen. Aber auch Ford mußte sich anpassen. Das Kölner Werk ist in der unteren Klasse zu seiner früheren Modell- Politik zurückgekehrt und unterscheidet auch äußerlich wieder den 15 M vom 12 M; ein Zugeständnis an das noch immer herr schende Prestigedenken des deutschen Autofahrers. Daß bei den diesjährigen Typenänderun gen sich der Trend nach oben zu stärkeren Motoren und größeren Karosserien fort gesetzt hat, erscheint nach der Entwick lung in den vergangenen Jahren schon als selbstverständlich und kaum noch einer besonderen Bemerkung wert. Doch in die sem Jahr hat der Drang zum Höheren noch einen besonderen Akzent, über den euro päischen Automobilen — insbesondere den kleinen — schwebt das Damokles schwert der amerikanischen Vorschriften für die Abgasentgiftung, die von 1968 an wirksam werden sollen und bei größeren Motoren leichter einzuhalten sind als bei ...