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... nicht mehr. Für Experten keine wirkliche Überraschung, denn der Vierzylinder ist nicht nur eine äußerst komplexe Konstruktion mit festen Zylinderköpfen und einem ungewöhnlichen Doppelkompressor. Vor allem das verwendete Material – Magnesium – ist anfällig für Korrosion, der Motor damit meist irreparabel beschädigt. Also machte sich Ott auf die Suche nach Spezialisten, die in der Lage wären, einen kompletten Motor aufzubauen. Klopfte bei den einschlägigen Betrieben in England an, die sich durch Nachfertigungen legendärer Grand-Prix-Motoren einen Namen gemacht hatten. Doch alle lehnten ab. Zu schwierig. Zu teuer. Zu groß das Risiko der Nachfertigung einer solch kapriziösen Konstruktion. Aber am Ende, wir erinnern uns, wird alles gut. Nur es wurde nicht gut. Und es war noch lange nicht das Ende. Ott hatte sich gerade auf ein Leben als racender Rentner eingestellt und wollte dem Maserati möglichst schnell auf der Rennstrecke die Sporen geben. Ein Jahr gab er sich und einem Freund, der versprach, die Nachfertigung des Motors in Angriff zu nehmen. Als der Freund überraschend krank wurde, beschloss Rainer Ott, das Projekt selbst in die Hand zu nehmen. Merkte allerdings schnell, dass sich so ein Vorhaben als Hobby eines Ruheständlers nicht wirklich realisieren lässt. Als ehemaliger Vorstand eines Aerospace- Herstellers kannte er sich mit Allianzen ...