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... brave. Das Aston-Design gibt ein Vitalitätsver sprechen, Prodrive löst es endgültig ein. Der getunte Motor soll der Macho-Optik in nichts nachstehen. Da zählt weniger der Wert der zusätzlichen 45 PS als vielmehr der Charakterwandel, den sie auslösen. Ein neues Prickeln - Leis tung, die sich entfaltet, sich inszeniert und dabei immer wieder neu betört. Zumal der Prodrive länger kann: Erst bei 7500/min bewahrt der Begrenzer die hubwütigen Kolben davor, durch die Decke zu gehen. 200/min mehr, als Aston Martin zugesteht. Nur ein kleiner Schritt auf der Drehzahlskala, doch ein großer zum Sportmotor. Zusätzlich kon ditioniert Prodrive die Klopfregelung des Motors von 95- auf 98-oktanigen Kraftstoff. Prodrive ersetzt die beiden Keramik katalysatoren gegen Schadstoffschlu cker aus Metall. Gleiche Reinigungs leistung, aber geringerer Gegendruck, worauf das Motorsteuergerät abge stimmt ist. Um dem neuen Eifer zusätz lich Ausdruck zu verleihen, ändern die Programmierer das Ansprechverhalten - die Drosselklappe reißt den Schlund beim Gasgeben nun spürbar gieriger auf, der rechte Fuß registriert es erfreut und interagiert feinfühliger. Serienmäßig bleibt die Schalldämp fung der beiden Endtöpfe, die Steue rung ihrer Klappenventile wird jedoch um zwei Funktionen erweitert: Per Knopfdruck am Lenkrad lassen sich die Ventile immer schließen, was den Van tage ...