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... zum Sieg. Er fährt nicht, um erfolgreich zu sein. Er fährt, um sich durchzusetzen. Nur selten, auch kaum im Grand Prix- Sport, findet man einen Mann, der eine solche, aus tiefsten inneren Be zirken genährte Stoßkraft besitzt wie er. Gegenüber seinem „punch“ wir ken die meisten Grand Prix-Fahrer wie Knaben. In der „Puderdose“ Jugo slawien bohrte er sich schnell und kaltblütig in die Staubfahnen vor ihm auf der Straße hinein, weil er wußte, daß er in der Mitte dieser oft 100 Meter langen Staubschleppe seinen Gegner erkennen würde. Vier Wochen vor großen Wettbewer ben beginnt Eugen Böhringer mit sei nen Vorbereitungen. Doch er trainiert nicht nur den Körper durch Schwimm sport, ausgiebigen Schlaf und nikotinund koffeinfreie Lebensweise. Er beherrscht die Kunst, geistig und see lisch entspannt zu sein und zu bleiben. In dieser Fähigkeit liegt sein Vor sprung, den er vor den meisten an deren Fahrern besitzt. Und er ist schlau. Seine taktische Trick-Kiste wird nie leer. Die Gründe für die Rallye-Kunst der Skandinavier hatte er bald erkannt. „Auf Geröll und Schnee werden Rallyes entschieden. Aber zwei Jahre braucht man, um auf diesen Bodenverhältnissen gut zu sein.“ Eugen wurde schon eher gut. Privat: Besitzer eines der am schön sten gelegenen Hotels vor den Toren Stuttgarts. Die Weinberge neben dem Haus genügen, um den Jahresbedarf ...