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... 'i ' "J 4 -Jl ' [ W * y ^ L / .4 Je weiter der Schwerpunkt und der Windangriffspunkt auseinander liegen, um so größer ist der Hebelarm und um so stärker die Drehkraft. Die Lage des Schwerpunkts aber hängt davon ab, wo die schweren Teile (Motor, Getriebe, Antriebsachse) placiert sind — vorne oder hinten: _ Windangriffs- Besser = punkt Motor vorne Schlechter = ^indangriffs- Motor hinten Das ist aber nur der erste Akt. Im zweiten treten die Seitenführungskräfte auf, die sich durch das plötzliche Schräglaufen der Bäder an den Reifen aufbauen. Von ihnen würde man eigentlich erwarten, daß sie den Luftkräften entgegenwirken. Das ist aber nicht immer der Fall — vielmehr kann es vorkommen, daß sie die Ablenkung des Fahrzeugs noch unterstützen. Dabei spielen Antriebsart, Federung, Reifen und Radlasten wichtige, aber hier nicht näher zu erklärende Rollen. 16 Propeller machen Windstärke 9 Soviel zur Theorie. Wie die Praxis aussieht, das sollte ein großer ADAC-Test mit 34 gängigen Fahrzeugtypen auf dem Versuchsgelände von Daimler- Benz in Stuttgart-Untertürkheim demonstrieren. Dort steht nämlich eine Maschinerie, mit der man sehr viel Wind machen kann: 16 mannshohe Propeller produzieren Windgeschwindigkeiten bis zu 100 km/h. (Fernsehzuschauern wird die Anlage von Rainer Günzlers Autotest ...