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... macht. Die hohe Endgeschwindigkeit ist aber auch das Ergebnis einer ausgeklügelten Aerodynamik: Die vom langjährigen Volkswagen Chefdesigner Herbert Schäfer gezeichnete Karosserie verfügt über einen bei Tempo 120 automatisch ausfahrenden Heckspoiler, der den Heckauftrieb um satte 64 Prozent reduziert. Das Fahrwerk des Corrado basiert auf dem des Golf II GTI 16V. So verfügt auch das Sportcoupé vorne über eine Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen, unteren Dreiecksquerlenkern und einem Stabilisator, während hinten eine Verbundlenkerachse mit Federbeinen und ebenfalls einem Stabi lisator zum Einbau kommt. Der vom Interieur-Designer Wulf Rieger entworfene Innenraum des 2+2-Sitzers bedient sich dagegen der Formensprache des damals ebenfalls brandneuen Passat B3, was sowohl die Cockpit-Architektur betrifft als auch die hochwertige Materialwahl. Auf Höhe der Zeit ist dar- über hinaus die technische Ausstattung des bei Karmann in Osnabrück gebauten Corrado, die unter anderem ABS, Servolenkung und höhenverstellbare Sportsitze umfasst. Mit dem Facelift im September 1991 wachsen außen die vorderen Kotflügel und die Frontschürze in die Breite, Scheinwerfer, Blinker, Motorhaube und Kühlergrill werden ebenso modifiziert wie die Heckstoßstange. Letztendlich wird durch diese Karosseriemodifikationen Platz für eine neue Top-Motorisierung ...