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... da mit auch die Strassenlage verbessert werden. Dabei sollte der Motor wiederum 32 vor der Hinterachse mon tiert werden, diesmal aber in der Fahrtrichtung statt quer. Das Fünfganggetriebe wurde vor dem Motor plaziert, wo durch ein grosser Teil des Gewichts nach vorne verla gert wurde. Zudem hatte diese Montageart den Vor teil, dass der Schalthebel di rekt neben dem Fahrer aus dem Getriebe ragte, was komplizierte Verbindungs gestänge erübrigte. Stanzani stand jetzt aber vor dem technischen Problem, dass der Antrieb zu den hin teren Rädern durch den Mo tor hindurch zurückgeführt werden musste. Er löste dies jedoch auf meisterliche Art: Ein neu gegossener Motor block wurde mit einer tiefen Ölwanne versehen, durch den die Antriebswelle ver lief. Der Motor selberwar ty pisch «Lamborghini»: 12 Zy linder in einer 60°-V-Stellung, versehen mit zwei obenliegenden Nockenwel len je Zylinderreihe. Mit ei nem Bohrung/Hub-Verhält nis von 85 x 73 mm betrug der Zylinderinhalt 4971 cm3, was Stanzani ganze 440 PS auf die Wasserbremse liefer te. Das Fahrgestell war fast pri mitiv zu nennen: ein halbes Monocoque, verstärkt mit Vierkantrohr und Stahlplat ten. Für den Prototyp war diese Konstruktion jedoch genügend. Die Karosserie sollte selbst verständlich wieder bei Ber tone entworfen und gebaut werden. Hierin hatte Marcello Gandini, damals Bertones Chefdesigner, freie Fland. Gandini hatte ...