Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... agiler und handlicher macht. Obwohl ihn sein hohes Gewicht spürbar zur Seite drückt (Wankstabilisierung gibt’s optional), hält er sauber Kurs. Dabei beeindruckt vor allem seine Lenkung, die frei von jeglichen Antriebsein flüssen arbeitet. Dass der Volvo nicht so schnell folgen kann, hat nichts mit seiner Fahrwerksabstimmung zu tun. Der XC 90 liegt fast genauso satt auf der Straße und neigt sich weniger zur Seite. Seine Lenkung fühlt sich im Vergleich aber künstlicher an und sollte mehr Rückmeldung geben. Die eigentliche Schwachstelle brummt unter der Motorhaube: Es ist der Fünfzylin der-Diesel, der quer eingebaut zwar wenig Platz braucht, aber etwas müde am Gas hängt und gequält hochdreht. Einige der 420 Newtonmeter des 2,4-Liter-Motors ver schlingt wahrscheinlich die gemütlich schaltende Sechsgang-Wandlerautomatik. Daher verliert der Volvo alle Sprintwertun gen. Immerhin hält er sich beim Durst zu rück: 8,2 L/100 km auf der auto motor und sport-Verbrauchsrunde outen auch ihn nicht als Ökofrevler. Die Sparleistung ist beachtlich, wenn man sein technisches Al ter und die fehlende Start-Stopp-Automatik bedenkt. Auf dem Testgelände beweist er zudem, dass seine Bremsen fast so bissig zupacken wie die des VW. Ein auf Sicherheit abgestimmtes ESP haben beide. Selbst das Sicherheitskapitel gwinnt der Touareg klar - vom etwas ruppig bremsen den ...