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... nicht zuletzt der erfreulichen Tatsache, dass sich der Schweizer und die Schweizerin den Bedürfnissen der Zeit anzupassen verstehen und über genügend gesunden Menschenverstand verfügen, um rechtzeitig zu erkennen, auf was es ankommt, wenn man im Leben Erfolg haben will. Eine dieser Voraussetzungen ist die sprichwörtliche Sprachbeflissenheit der Schweizer. Sie ist es, die es Hunderttausenden von Mitbürgern möglich gemacht hat, sich ausserhalb der Heimat zu verschaffen. Aber auch für die meisten, die zu Hause bleiben, sind die Sprachkenntnisse zum unentbehrlichen Rüstzeug beruflichen Fortkommens geworden. Die Schweiz wird nach dem Kriege wieder das ersehnte Gastland der Völker werden. Alles, was mit dem Fremdenverkehr irgendwie zusammenhängt, verlangt Sprachkenntnisse. Auch die Industrie wird in der Nachkriegszeit wieder in weitestgehendem Masse auf den Export angewiesen sein. Auch hier wird nur der Aussicht auf beruflichen Erfolg haben, der eine oder mehrere fremde Sprachen beherrscht. Und schliesslich stärkt Sprachgewandtheit, über die berufliche Unentbehrlichkeit hinaus, auch im Privatleben die eigene Bewegungsfreiheit, das im Umgang mit anderen Menschen so wertvolle Gefühl der Selbstsicherheit. So kann es denn keinem Zweifel unterliegen, dass die Beherrschung fremder Sprachen für jeden strebsamen Menschen eine wirtschaftliche, geistige und kulturelle ...