Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... bereits 270 Arbeiter, die 120 Exemplare des Modells produzierten, zwei Jahre später belief sich die Zahl der Angestellten schon auf über 1000. Im Lauf der Jahre bereicherten die verschieden sten Fahrzeuge das Modellprogramm. Während des Ersten Weltkriegs funktionierte die Regierung das Werk in ein Rüstungsund Flugzeugfabrik um, und spendierte ihm sogar ein eigenes Flugfeld. Herbert Austin wurde für seine Ver dienste am Vaterland zum Ritter geschlagen und durfte sich fortan Sir nennen. 1922 beäugte die Fachwelt den kleinen, auf die breite Bevölkerung zugeschnittenen «Seven » mit Skepsis, doch er sollte zum Bestseller und zum Kultfahrzeug im Austin Programm werden,ja sogar eine Reihe von Rennen gewinnen. Eine weitere Ehrung wurde Austin 1936 zuteil, als er in den Rang eines Lords aufstieg. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs mussten die Fabriken abermals Rüstungsgüter herstellen. Neben Munition, Minen, Wasserbomben, Stahlhelmen, Benzinkanistern und Lkw pro duzierten die Austin-Werke das Jagdflugzeug Hawker Hurricane und den Langstreckenbomber Lancaster. Den Übergang zur zivilen Fahrzeugproduktion nach dem Krieg erlebte Lord Austin selbst nicht mehr. Er starb 1941 im Alter von 74 nach kurzer, schwerer Krankheit. Nach dem Krieg brachte die Austin Motor Corporation legen däre Automobile hervor, allen voran den Austin Healey und den Mini, der heute ...