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... hatsich «dank» den Deutschschweizer Kantonen — allen voran jenen der von den Romands etwa als «Suisse primitive» apostrophierten Urschweiz — zu einem Grand Canyon ausgeweitet. Das Ergebnis dieses Euro-Urnengangs ist ein staatspolitischhochbrisanter Scherbenhaufen, angesichts dessen es nur Verlierer gibt. Verlierer sind zunächst die EWR-Befürworter: Allzu lange haben sie den Gegnerndieses für unser Land so wichtigen Wirtschaftsvertrags das Feld sangund klanglos überlassen. So konnte deren Saat der Angst und der Lügen ohne Widerwärtigkeiten aufgehen. Verlierer sind sodann die Romands. «Man» hat es «diesen Welschen» wieder einmal gezeigt und damit das Klischee bestätigt, dieSchweiz werde von hinterwäldlerischen Hirten und Gnomen im goldenen Dreieck regiert. Verlierer sind aber auch die EWR-Gegner. Deren Exponenten haben sich immer wieder damit gebrüstet, siewürden die Verantwortung eines Neins übernehmen Den Beweis für dieses maulstarke Imponiergehabe können sie allesamt nicht antreten. Sie wären dazu auchweder willens noch imstande: Ohne tatkräftiges Mitwirken der EWR-Befürworter sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft, und zwar dieswie jenseits der Saane,kann man den Karren «Schweiz AG» gar nicht ausdem Dreck ziehen, in den er von einigen selbsternannten Volkstribunen geblocht worden ist Verliererin ist schliesslich die Schweiz ...