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... und müheloser fährt man mit der gemeinen Limousine" - so lautete das klare Fazit eines Fahrsicherheits tests, den auto motor und sport vor sechs Jahren (Heft 5/1988) mit Geländewagen unter win terlichen Bedingungen durch geführt hatte. Der verbreitete Glaube, daß hochbeinige All radler die Vorteile ihrer An triebstechnik dann ausspielen können, wenn Schnee und Eis die Straßen bedecken, wurde durch die Fahrversuche ad ab surdum geführt. Doch die technische Ent wicklung der Geländewagen ist nicht stehengeblieben. Das simple Prinzip des zuschaltbaren Allradantriebs, seit den Zeiten des Ur-Jeeps praktisch unverändert, war 1988 selbst bei teuren Geländewagen wie dem G-Modell von Mercedes noch gang und gäbe, zumal es die Rolle der reinen Traktions hilfe ja auch durchaus überzeu gend zu spielen vermag. Perma nente Allradler wie der Range Rover oder, am anderen Ende der Preisskala, der Lada Niva, bildeten die Ausnahme. Aber sie waren Trendsetter. Der dauernde Allradantrieb be ginnt sich durchzusetzen, ob wohl er wegen des notwendigen Zentraldifferentials teurer ist und im Gelände nicht zwangs läufig bessere Ergebnisse bringt als die Zuschaltlösung. Die Vor teile liegen vor allem in gutmüti geren Fahreigenschaften auf der Straße. Nicht zu vergessen schließlich: Mit permanentem Allradantrieb und Mitteldiffe rential kann die ...