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... der Karosserie montiert war, während der Prototyp eine auslaufende Heckpartie aufwies, unter der das Reserverad versteckt war. Etwa 20 Stück wurden hergestellt bis zum Erscheinen des SS Jaguar 100. 1936 würde der SS 90 — ohne spektakulären Erfolg — bei mehreren Rennen und Rallyes eingesetzt. SS Jaguar 100 — Musterbeispiel eines englischen Sportwagens Der SS Jaguar 100 war zweifellos das Musterbeispiel eines englischen Sportwagens der dreissiger Jahre. Dieses Bild wurde geprägt durch die mit einer langen Motorhaube bestückte zweisitzige Karosserie, die elegant geschwungenen Kotflügel, die frei montierten Scheinwerfer mit einem Schutzgitter gegen Steinschlag, das aus dem gleichen Material wie das Kühlergitter gefertigt war, Benzintank und Reserverad, die vertikal hinter der Karosserie montiert waren, doppelte Windschutzscheibe und der nur auf das Notwendigste beschränkte Wetterschutz. Aeusserlich sah er dem SS 90 zum Verwechseln ähnlich; hinsichtlich der Fahrleistungen war er diesem aber weit überlegen: Der SS Jaguar 100 war einer der schnellsten und zugleich preisgünstigsten Grossserien-Sportwagen der Vorkriegszeit. Seine Kraftquelle war ein 104 PS starker Sechszylindermotor, eine Konstruktion von Harry Weslake. Es war dies der erste in eigener Regie entworfene Motor der SS Cars Limited, doch wurde auch er noch von Standard hergestellt. Erst nach ...