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... Kupferverbrauch, der durch die ungeheuren Schlachten des jetzigen Krieges bedingt ist, gewinnt diese Tatsache erhöhte Bedeutung. Die Jahreserzeugung an Schwefelkies beträgt in Spanien*) rund drei Millionen Tons, während die der ganzen Welt nur um die Hälfte höher ist. Obwohl man beispielsweise in der Provinz Huelva schon seit Jahrhunderten Kupfererze abbaut, schätzt man deren Abbaufähigkeit noch auf 70—80 Jahre. Die Erze dieser Gegend enthalten neben Kupfer auch Schwefel und Eisen und sogar geringe Mengen Gold und Silbers. Während man früher die Erze nur auf Kupfer verarbeitete, versucht man jetzt auch die Gewinnung des zu etwa 42 Proz. enthaltenen Eisens, sowie auch des Goldes und Silbers. In Asturien hat man das Kupfer auch auf elektrolytischem Wege gewonnen. Die Kupfererz-Verhüttung ergibt natürlich auch Nebenprodukte wie Schwefelsäure, Salpetersäure, Kupfervitriol, Superphosphate u. a. Der größte Teil der Erze wird allerdings unverarbeitet ausgeführt und zwar zurzeit naturgemäß nach Ländern der Entente. Unsere U-Boote haben ja schon manches Kupfererzschiff erwischt und versenkt. Die Rio Tinto-Gesellschaft führte im Jahre 1915 etwa die Hälfte ihrer Gesamtförderung von 1 054 347 Tons nach dem Auslande aus. Die andere Hälfte entkupferte sie selbst und führte dann noch das rückständige eisenhaltige Erz aus. Ähnlich wie bei dieser ...