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... der Formel 1 war 1984 ein Jahr des Umbruchs: Seit 1977 die ersten Turbomotoren in der Formel 1 aufgetaucht sind, hatte die neue Technologie nach anfänglichen Rückschlägen nun riesige Fortschritte erzielt. 1984 fuhren dann alle Teams aufgeladene Motoren – bis auf Tyrrell. Leistungen von über 900 PS (zumindest bei Qualifikationsmotoren) waren Teil des Alltags. Zudem wurden mit einer Welle neuer Teams und Sponsoren mehr Geld und neue Talente in die Formel 1 gespült. Ende 1983 war Niki Lauda der bestbezahlte Fahrer, doch nun kratzten junge Heißsporne, allen voran Alain Prost und Nelson Piquet, an der alten Hackordnung. Das spektakulärste Ereignis der Saison 1984 fand allerdings ein paar Reihen weiter hinten statt. Als Ersatz für den langjährigen Toleman-Stammfahrer Derek Warwick hatte das Team einen jungen Brasilianer angeheuert – Ayrton Senna. In ei nem spannenden Kampf gegen Martin Brundle hatte sich Senna den Titel der britischen Formel 3 gesichert und viele waren davon überzeugt, dass von ihm ganz Großes zu erwarten war. Vor dem Sprung in die Formel 1 testete Senna für Williams und McLaren. McLarens Teamchef Ron Dennis bot ihm daraufhin einen langfristigen Vertrag an, der mit dem Engagement als Testfahrer für 1984 an der Seite von Lauda und Prost beginnen sollte. Doch Senna wollte nicht testen, er wollte Rennen fahren. Also entschied er sich ...