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... Anlagen und Maschinen war jedoch die finanzielle Lage der Werke. Mitte des Jahres 1946 sollte deshalb ihre Schließung erfolgen. Mit der neuen Leitung, die am 1. Juli 1946 die Arbeit aufnahm, trat jedoch ein entscheidender Um schwung ein. Es gelang, große Aufträge hereinzubringen, die es erlaubten, die Zahl der Beschäftigten allmählich bis auf 200' Mann zu steigern. Die finanzielle Lage bietet daher jetzt eine gute Grundlage für den produktionstechnischen Wiederaufstieg der NSU- Werke. Trotz der auch hier noch ausstehenden Bereinigung großer Kriegsforderungen ist das Werk in der Lage, aus neugeschaffenen Mitteln die bedeutenden Verbindlichkeiten aus der Zeit vor dem Zusammenbruch in steigendem Maße abzutragen. Die NSU-Werke, deren Leitung sich aus Generaldirektor Walter E. Niegtsch, Direktor Viktor Frankenberger (Technischer Leiter), Walter Wertheim (Finanzleiter), Karl G. Lang (Verkaufsleiter) und Albert Roder (Chefkonstrukteur) zusammensetzt, bauen einstweilen Fahrräder in bekannter Ausführung, das Motorfahrrad Quick, Kettenräder für die Forst wirtschaft und stationäre Motoren für den deutschen Zivilbedarf. Ferner liegen Export großaufträge für Fahrradzubehörteile nach Holland, Belgien, Schweiz und anderen Ländern vor. Große Pläne für die Zukunft sind schon weitgehend verwirklicht worden: Albert Roder entwickelte inzwischen das 60 bzw. 100 ccm ...