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... löscht einen Brand durch Verhinderung weiterer Luftzufuhr, und Kohlendioxid bewirkt eine Verdünnung des Sauerstoffgehaltes in der Luft rings um die Brandstelle. Die letzten beiden Methoden sind gut, aber die Geräte sind gross und haben Nachteile: Schaum verschmutzt und Kohlendioxid kann beim Löschenden zur Erstickung führen. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen die Staublöscher hinzu, bei denen ein Pulver durch Oberflächeneffekt die Flammen abdeckt, ebenfalls ein physikalischer Vorgang. Nach diesem Prinzip Hessen sich erstmals die Abmessungen der Feuerlöscher soweit reduzieren, dass sie aucfy im Personenauto platzsparend untergebracht werden konnten. Nachteile waren aber auch hier in Kauf zu nehmen: Nach Löschen eines Brandes im Motorraum ist dieser stark verschmutzt, schwer und zeitraubend zu reinigen, und es kommt immer wieder vor, dass Teile ausgetauscht werden müssen. Der Brandherd muss direkt angespritzt werden, was erst nach Öffnen der Motorhaube möglich ist, oft eine unangenehme Sache; und zudem muss auch bei einem kleinen Brand der volle Pulverinhalt ausgeblasen werden. Schliesslich ist eine Kontrolle der Pulverlöscher alle Jahre angeraten, da der Inhalt als Folge von Erschütterungen und Vibrationen Klumpen bilden und dadurch das Ventil verstopfen kann und im Falle eines Falles der Lö- scher nicht einsatzfähig ist. Chemische Brandbekämpfung ...