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... R e n n b e r i c h t m i t d e r Z i e l d u r c h f a h r t z u beginnen. Jackie Stewart, Jochen Rindt, Jean- Pierre Beltoise und Bruce McLaren, das waren die vier Piloten, die geschlossen die letzte Runde in Angriff nahmen. Diese vier Fahrer waren letzten E n d e s n a c h 6 7 h e i ß u m k ä m p f t e n R u n d e n v o n einer acht Mann starken Spitzengruppe übrig geblieben. Als dann über die Streckenreportage von der Lesmo die Meldung kam, Jochen Rindt liege mit seinem Lotus einige Meter vor den bei den Matra von Stewart und Beltoise, werden wahrscheinlich die Herzen zahlreicher Österrei cher in Erwartung des ersten Grand-Prix-Sieges v o n J o c h e n R i n d t b e r e i t s h ö h e r g e s c h l a g e n haben - allerdings zu früh. Denn auf der Gegen geraden hinunter zur Parabolica zeigte es sich wie schon in den vorangegangenen Runden, daß Rindt einen zu kurzen fünften Gang hatte, daß er b e r e i t s z u r H ä l f t e d e r G e r a d e n a u f H ö c h s t g e s c h w i n d i g k e i t a n g e l a n g t w a r ( d e r D r e h z a h l begrenzer trat nun in Kraft) und daß Stewart w i e d e r a n i h m v o r b e i z i e h e n k o n n t e . U n d n i c h t nur Stewart, auch Beltoise ließ sich in taktisch hervorragender Art und Weise aus dem Wind schatten des Lotus heraustragen, bremste sogar noch später als Stewart und stach als erster in die l e t z t e K u r v e v o r S t ...