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... bestand darin, die eingegangenen Modelle den Kunden zuzuordnen und sie dann an sie auszuliefern. Zu der Zeit lief eine Mercedes-Werbekampagne, in der gefragt wurde, warum je mand für eine viertürige Limousine 10.000 Dollar ausgeben sollte – was damals eine horrende Summe war –, und Mercedes hat in dem Werbe-Spot dann auch gleich eine ganze Menge Gründe aufgelistet. Jedesmal wenn ich damals einen 6.3 zu einem Kunden fuhr, hatte ich das Gefühl, im luxuriösesten, teuersten Auto der Welt zu sitzen. Wenn ich heute in meinem eigenen 6.3 sitze, fällt mir auf, dass das Leder nicht so soft und geschmeidig ist wie in den heutigen Autos, dass die elektrischen Fensterheber nicht so gut integriert sind wie in einem modernen Mercedes. Außerdem sind die Türen viel dünner und das Lenkrad ist ebenfalls extrem dünn. Aber der Wagen hat etwas, das mich beim Fahren glücklich macht. Neulich war ich mit meinem ein bisschen forsch unterwegs und als ich in einer Kurve Gas gegeben habe, hob das linke Hinterrad ab und drehte durch. Ich musste lachen. Der Wagen verfügt über eine Luftfederung – was damals sehr fortschrittlich war, richtig Stateoftheart – aber als das Rad durchdrehte, musste ich lachen, weil es mir so primitiv vorkam. So anachronistisch. Außerdem hört man in dem Wagen eine ganze Menge Sachen, die in einem modernen Mercedes lautlos vor sich gehen, ...