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... sehr lange geben in derForm, in der wir ihn so lieben. Grösser soll er werden, hab ich gehört, was ich persönlich einen ziemlichen Widerspruch finde .für ein Automobil, das einen solch prägnanten Namen trägt. Aber so ist es anscheinend auch,das Leben, nicht bloss schön, sondern auch voller Widersprüche. Wie auch immer, ich habe mir kürzlich mal wieder einen Mini ausgeliehen, ein Sondermodell, «Monte Carlo»mit Namen, sehr breit, mit feinem Leder und schönem Holz, extrem vielen Lampen, brutal hart gefedert, ünd eswar schön, nicht nur das Leben, auch das Fahren mit dem kleinen, süssen Kerl. Ich sitz mit meinen fast 190 cm da zwar drin wie die Banane im Banana-Split, aber ich hab da eigentlich keine Probleme, daran hat sich der Rücken spä- testens nach 500 Kilometern gewöhnt. Diese 500 Kilometer hab ich dann auch hinter mich gebracht, aus reinem Spass an der Freud, Zürich-Bozen-Zürich, Flüela-Pass, Ofen-Pass, Stilfserjoch, Ofen-Pass, Flüela-Pass, herrlich war’s - viele Autos gibt es ja nicht, mit denen man ähnlich fröhlich heizen kann, immer ein bisschen am Anschlagund doch selten zu schnell, immer ein Liedchen auf den Lippen und beide Hände härt verknotet ins leicht schräg stehende Lenkrad. Nein, es muss kein Porsche sein und kein Ferrari - man kann die GTI-Buben auch für weniger als 20 000 Franken ärgern, Freude am Fahren kommtnicht nur aus München. Und dann werde ich ...