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... um gut ausgeruht das nächste Rennen in Angriff zu nehmen. Am Sonntagabend da gibt es keine Siegesfeiern: heim ins Werk heisst die Losung; dort werden in aller Eile die Wagen überholt, worauf die Lastzüge in anstrengender Nachtfahrt, meist gesteuert von den Mechanikern, zum nächsten Rennen fahren, wo sie sehr oft für das erste Training zu spät eintreffen; und dann geht der Tanz von neuem los... Schliesslich kommen ein paar unkompetente Journalisten und finden es unerhört, dass sich Ferrari erlaubt, zu spät zum Training zu kommen. Die Folgen dieser ganzen Hetzjagd fallen schliesslich auf den Zuschauer zurück, der für sein gutes Geld zusehen darf, wie zwei Drittel der Gestarteten vor Ablauf der halben Distanz ihre Wagen hinter die Boxen schieben. Nach dieser kurzen Verschnaufpause kommen nochmals ein paar reichbefrachtete Wochen, die dann Ende September allmählich einem friedlicheren Betrieb Platz machen werden. Wie ist nun die Ausgangslage für die zweite Saisonhälfte? Im Rennwagensport ist eindeutig bestä- tigt worden, dass die Formel 1 ausgespielt hat. Die paar wenigen, ursprünglich als Formel-1- Rennen ausgeschriebenen Veranstaltungen wurden fast durchwegs entweder in Formel-2-Läufe umgewandelt oder abgesagt. Im. nächsten Jahr wird es in dieser Richtung noch schlimmer sein; die vorzeitige Inkraftsetzung der neuen 2,5-Liter-Formel wäre also wohl zu verantworten ...