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... Motors oder Mercedes-Benz - in seinen Bann zu ziehen. Die kompakte Bauweise, die Schwingungsarmut, die geringe Zahl beweglicher Teile und die damit verbundene Drehzahlfestigkeit waren zugkräftige Argumente. Die Anfälligkeit der ersten in grösseren Serien hergestellten Modelle von NSU (Ro 80) und Mazda beeinträchtigte aber bald den guten Ruf des Prinzips. Die Probleme mit den Dichtleisten bekamen die Techniker zwar durch geeignete Materialien in den Griff, und heute ist die Lebenserwartung eines Wankelmotors mit derjenigen eines konventionellen Hubkolbentriebwerks vergleichbar, doch die aufwendige Herstellung und systembedingte Nachteile in Sachen Abgase sowie Benzinverbrauch besiegelten schliesslich dennoch sein Schicksal als Antriebsaggreat von Grossserienautos. Auch bei Mazda hat man eingesehen, dass der Wankelmotor den Automobilbau nicht revolutionieren wird. Ganz fallengelassen haben ihn aber die Japaner im Gegensatz zu ihren Mitbewerbern nicht, denn einerseits bieten sie damit eine ausgesprochen individuelle Lösung an, und anderseits wollte man wohl auch den beträchtlichen Entwicklungsaufwand der letzten Jahrzehnte nicht ganz brachliegen lassen. Die jüngsten Vertreter der 1968 mit dem Coupe R 100 begonnenen Wankel-Tradition bei Mazda sind der Sportwagen RX-7 und der Luce, eine luxuriöse Limousine auf der Basis des 929, welche ...